Marienschule 
Herbern
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EINZUGSGEBIET UND LAGE DER SCHULE

 

Die Marienschule ist eine kath. Grundschule der Gemeinde Ascheberg und liegt im Ortsteil Herbern. Ascheberg ist die südlichste Gemeinde des Kreises Coesfeld. Die Ortschaft Herbern zählt rund 5200 Einwohner.

 

Zum Einzugsbereich der Schule gehören auch die Bauerschaften Arup, Bakenfeld, Horn, Forsthövel, Nordick und Ondrup.

 

Die Schule liegt fünf Gehminuten westlich vom Dorfkern entfernt. Alle Schüler und Schülerinnen, auch die aus den südlichen und südöstlichen Neubaugebieten, können die Schule in 15 bis 20 Gehminuten erreichen.

 

Die Kinder aus den sechs Bauerschaften erreichen die Schule mit dem Bus. Die ersten Fahrschüler treffen morgens um 7.30 Uhr an der Schule ein, die letzten um 8.05 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

               

Lage der Schule in der Ortschaft Herbern (Auszug Google-Map)

GESCHICHTE DER MARIENSCHULE

 

Die Geschichte des Gebäudes bzw. der einzelnen Gebäudeteile der Marienschule an der Altenhammstraße gehen zurück bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

Mit dem Bau eines zweistöckigen Schulgebäudes (der heutige Eingangsbereich und der Raum 15) an der Altenhammstraße im Sommer 1901 begann ein neues Kapitel in der Schulgeschichte des Ortes. Im Jahre 1938 wurde ein weiteres, eingeschossiges Schulgebäude gebaut (rechtes Gebäude auf der Abbildung unten, die heutigen Räume 11 und 10). Es wurde wegen seiner rötlichen Ziegel im Volksmund „rote Schule“ genannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

entnommen aus: Herbern, Geschichte eines Dorfes, Josef Farwick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

              

 

Im Jahre 1953 beschloss die Gemeindevertretung eine Erweiterung der Schule an der Altenhammstraße. Die beiden vorhandenen Gebäude aus den Jahren 1901 und 1938 wurden durch einen zweigeschossigen Zwischentrakt verbunden, das Gebäude von 1938 aufgestockt und durch einen Vorbau (die heutigen Gruppenräume und die Lehrmittelräume) erweitert. Der Toilettenanbau stammt auch aus dem Jahr 1955. Am 3. Juli 1955 wurde die Katholische Schule, die den Namen Marienschule erhielt, eingeweiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

entnommen aus: Herbern, Geschichte eines Dorfes, Josef Farwick

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zahlreiche Mitbürger Zuflucht in Herbern. Unter ihnen waren über 700 evangelische Flüchtlinge. Es wurde eine evangelische Konfessionsschule im Jahre 1947 gegründet, die zunächst in der Marienschule untergebracht war. 1956 konnte die Evangelische Schule in den neuerrichteten Anbau (die heutigen Räume 9 und 25) an der Marienschule einziehen. Als der Raumbedarf weiter wuchs, erhielt die Evangelische Schule 1966 ein eigenes Gebäude in der Nähe der evangelischen Auferstehungskirche. Die Schule erhielt den Namen Bodelschwingschule (heute ist dort der Kindergarten St. Hildegardis untergebracht).

 

Mit der Änderung des Ersten Gesetzes zur Ordnung des Schulwesens in NRW am 5. März 1969 wurde aus der Volksschule die katholische Mariengrundschule. Gleichzeitig wurde die Bodelschwingschule aufgelöst.

 

MARIENSCHULE - HEUTE

 

Unsere Schule ist im ersten Jahrgang zweizügig, in den Jahrgängen zwei bis vier noch dreizügig und wird in diesem Schuljahr von 242 Kindern besucht.

 

Unser Kollegium besteht aus 18 Lehrkräften. Wir freuen uns, in diesem Jahr einen Lehramtsanwärter an unserer Schule auszubilden.

 

In den Pausen steht den Kindern neben der gepflasterten Schulhoffläche eine große Rasenfläche mit verschiedenen Spielgeräten zur Verfügung.

Der Schulgarten und die Magerwiese bietet den Kindern die Möglichkeit, Entwicklungs– und Wachstumsvorgänge zu beobachten und Freude an gärtnerische Arbeit zu entwickeln.

 

Im  Frühjahr 2005 beteiligten wir uns an dem Projekt „100 Grüne Klassenzimmer®“ der Regionale 2004. Im Mai wurde mit der Pflanzung von 9 Ahornbäumen begonnen. Unser Ziel ist es, innerhalb der quadratischen Bepflanzung eine Sitzgelegenheit für eine Schulklasse zu schaffen, um das Konzept des naturnahen Lernens weiter auszubauen.

Im Herbst 2005 erweiterten wir unseren naturnahen Schulhof mit einem Barfußgang.

 

Einzugsgebiet - Geschichte - Marienschule heute

Quelle: Google - Map